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Biscotto-Pizzastein aus Italien: So entsteht echter Pizzagenuss

Autorenbild: karli
karli
28. Juli
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Aug.

Das Geheimnis einer großartigen Pizza steckt nicht nur im Belag.

Entscheidend ist die richtige Temperatur. Und die beginnt dort, wo die Pizza gebacken wird: auf dem Stein.

Genau hier machen wir bei karli keine Kompromisse. Der Pizzastein, auf dem eure Pizza entsteht, muss der beste sein, den wir finden können. Einer, dessen Qualität man mit jedem Bissen schmeckt. Und einer, hinter dem echten Menschen und echtes Handwerk stehen statt anonymer Fließbandproduktion.

Also haben wir uns auf den Weg gemacht. Dorthin, wo genau dieser Stein entsteht.


Unsere Ankunft in der Toskana


Anfang Juli. Schon die Temperaturen sprechen die Sprache der Region: mediterran, warm und unverkennbar toskanisch. Unser Ziel ist Carmignanello, ein kleiner, abgelegener Ort inmitten der toskanischen Hügel. Kaum angekommen, spüren wir sofort die Gastfreundschaft, für die Italien so bekannt ist.


Empfangen werden wir von Arianna und Alberto, dem Eigentümerpaar von Fiesoli a.rte. Seit Jahren stellen die beiden ihre handwerkliche Kunst in einer echten italienischen Manufaktur unter Beweis, mit einer Hingabe, die man in jedem einzelnen Stück wiederfindet.


Ankunft in der Toskana bei Fiesoli a.rte - Manufaktur für handgefertigte Terrakotta


Handwerk, das seit Generationen weitergegeben wird


Im Portfolio finden sich handgemachte, individuell veredelte Steinöfen, Keramiktöpfe und Dekorationsartikel. Vieles davon entsteht aus der traditionsreichen Terrakotta Terra dell’Impruneta. Das Wissen und die Fertigkeiten dahinter werden seit Generationen weitergegeben. So erhält jedes Objekt seine unverwechselbare Form und seinen authentischen Charakter.

Für unseren Pizzastein werden verschiedene Tonsorten miteinander vermischt und zusätzlich mit Vulkanstein angereichert. Das Ergebnis ist ein Biscotto. Jeder Stein wird dabei in seine Form gebracht, geglättet und anschließend bei hoher Temperatur gebrannt.


Jeder Pizzastein von Hand geformt — nach traditioneller toskanischer Technik.


Was einen Biscotto-Pizzastein so besonders macht


Ein Biscotto-Pizzastein ist per se schon kein gewöhnlicher Stein. Seine besondere, poröse Beschaffenheit macht ihn zum bevorzugten Backboden für echte neapolitanische Pizza. Er nimmt überschüssige Feuchtigkeit aus dem Teig auf, speichert die Hitze und gibt sie besonders gleichmäßig wieder ab. Genau das verhindert, dass der Boden bei sehr hohen Temperaturen verbrennt. Die Besonderheit Unser karli Pizzastein muss künftig nicht mehr aufwendig eingebrannt werden. Wenn ihr euren karli Ofen zum ersten Mal in Betrieb nehmt, ist der Pizzastein sofort einsatzbereit. Kein langwieriges Einbrennen oder zusätzliches Aufheizen ist nötig.


Vermischung verschiedener Tonsorten mit Vulkanstein für einen echten italienischen Biscotto.
Vermischung verschiedener Tonsorten mit Vulkanstein für einen echten italienischen Biscotto.

Warum ein Biscotto-Pizzastein für echte neapolitanische Pizza sorgt


Perfekt neapolitanische Pizza entsteht nur dort, wo das Wärmemanagement die perfekte Temperatur an den Teig abgeben kann. Und genau das ist die Königsdisziplin eines Biscotto.


Während viele industriell gefertigte Steine die Hitze sehr direkt übertragen, sorgt die poröse Struktur des Biscotto für eine besonders gleichmäßige und kontrollierte Wärmeabgabe. Genau deshalb wird er seit Generationen für die neapolitanische Pizza geschätzt.


Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis von Material, Tradition und Handwerk, die perfekt zusammenspielen, und der Grund, warum wir bei Karli genau diesen Stein wollen und keinen anderen.


Qualität, die man schmeckt:  Am Ende schließt sich der Kreis dort, wo er begonnen hat: beim Geschmack. Denn ein Stein wie dieser tut mehr, als eine Pizza zu backen. Er unterstützt europäisches Handwerk, trägt eine Tradition weiter und liefert ein Ergebnis, das man in jedem Bissen schmeckt.


Das ist es, was wir mit Karli meinen, wenn wir sagen: karli kann Qualität.


Grazie, Arianna und Alberto!


Am Ende bleibt vor allem eines zu sagen: Es war die Gastfreundschaft, die diesen Besuch unvergesslich gemacht hat. Arianna und Alberto haben uns nicht wie Geschäftspartner empfangen, sondern wie Freunde — mit offenen Türen, offenen Herzen und der Wärme, für die Italien berühmt ist. Genau so groß ist auch die Freude, die in dieser Partnerschaft steckt: zwei Manufakturen, die dieselbe Hingabe fürs Handwerk teilen.


Wir freuen uns auf alles, was noch vor uns liegt.




FAQ


Warum ist ein Pizzastein entscheidend für eine perfekte Pizza?

Weil das Ergebnis einer perfekten Pizza vor allem von der richtigen Temperatur abhängt. Der Pizzastein ist der Ort, an dem Hitze und Teig zusammenkommen. Er speichert die Wärme und gibt sie gleichmäßig an den Pizzaboden ab. Ein guter Stein sorgt so für einen gleichmäßig gebackenen Boden und einen perfekten Pizzarand, das sogenannte Cornicione.

Ein echter Biscotto-Pizzastein entsteht in traditioneller Handarbeit. Aus ausgewählten natürlichen Rohstoffen geformt, trocknet er anschließend mehrere Tage – in unserem Fall vier – bevor er bei hohen Temperaturen gebrannt wird. Durch diesen aufwendigen Herstellungsprozess erhält der Stein seine charakteristische poröse Struktur, die Wärme speichert, gleichmäßig abgibt und überschüssige Feuchtigkeit aus dem Teig aufnimmt.

Ein Biscotto-Pizzastein ist das Ergebnis traditioneller Handwerkskunst und sorgfältig ausgewählter Materialien. Seine natürliche Porosität sorgt dafür, dass die Hitze gleichmäßig an den Teig abgegeben wird. Im Gegensatz zu vielen industriell gefertigten Pizzasteinen, die die Hitze direkter übertragen, backt ein Biscotto besonders kontrolliert und ausgewogen. Das Ergebnis ist eine Pizza mit einem knusprigen, gleichmäßigen Boden und luftigem Rand – so, wie sie in Neapel gebacken wird.

Ein Biscotto-Pizzastein kann direkt nach dem Backen durch Pyrolyse gereinigt werden. Dafür wird der Stein etwa 10 bis 15 Minuten bei starker Hitze ausgebrannt. Nach dem Abkühlen lassen sich Mehl- und Teigreste einfach mit einer Bürste oder einem Schaber entfernen.

Wichtig: Auf Spülmittel oder aggressive Reiniger sollte verzichtet werden, da der poröse Stein Flüssigkeiten aufnehmen kann. Mit jeder Nutzung entwickelt der Biscotto seine typische Patina. Sie ist ein Zeichen dafür, dass er genau das tut, wofür er gemacht ist.

Verfärbungen sind vollkommen normal und ein Zeichen regelmäßiger Nutzung. Beim Backen brennen Mehl, Öl und andere natürliche Rückstände in die poröse Oberfläche ein und verleihen dem Stein mit der Zeit seine dunkle Patina. Das beeinträchtigt die Backeigenschaften nicht – im Gegenteil: Ein gut eingebrannter Biscotto ist oft ein Zeichen dafür, dass bereits viele hervorragende Pizzen auf ihm gebacken wurden.


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